Die Beschreibung der Grundabschnitte des einmaligen, aus slowakischem Know-how ausgehenden Produktionsprozesses bietet viele Antworten auf die besondere Qualität unserer Produkte.
1. Mahlanlage
Das automatische Verfahren führt im regulärem Regime alle Operationen durch, durch die sich das Ausgangshalbprodukt - die Emaillefritte - in Emaillepulver verwandelt, das alle erwartete vorgeschriebene Parameter erfüllt. Die maximale Pulverteilchengröße beträgt 100 Mikrons. Ein so vorbereitetes Pulver ist elektrisch relativ leitungsfähig. Damit das physikalische Prinzip der weiteren Schaffungsmethode von Emailleschichten angewendet werden kann, wird der spezifische elektrische Widerstand hunderttausendmal erhöht. Dies erreichen wir durch die Oberflächenbearbeitung mit spezieller Dielektrik, die in der Molekülschicht einen quasi Käfig bildet, der den Austritt von Partikelladungen verhindert.
2. Pressung
Die Pressung wird im automatischen Verfahren durchgeführt, das aus sechs Grundanlagen besteht: Die Einzugsmaschine entnimmt aus dem Blechpaket das zugeschnittene Stück und transportiert es in die erste Presse, in der die Hauptformung der Wanne durchführt wird. Es handelt sich um eine hydraulische Presse mit einer Leistung von 1600 Tonnen. Der Presskörper wird in die Presse Nr. 2 transportiert, in der das überschüssige Material des oberen Wannenteils abgeschnitten und die Randbiegung durchgeführt wird. Im weiteren Arbeitsgang in der Presse Nr. 3 wird das Abfluss- und Durchfallloch gepresst und die untere Biegung am gesamten Randumfang gefertigt. Nach der fortlaufenden Entfettung rückt der Presskörper in die Schweißeinheit vor, wo die Anhängeohren und Elemente zur Fußbefestigung aufgeschweißt werden.
3. Vorbehandlung
Bei allen Produkten muss nach der Pressung und vor der Emaillierung die Oberfläche vorbehandelt werden. Diese Phase bedeutet vor allem die Reinigung der Oberfläche von Öl, Rost und anderen mechanischen Unreinheiten. Das komplexe Reinigungsverfahren wird im automatischen Verfahren verrichtet, wobei der letzte Arbeitsgang die Trocknung ist.
4. Pulverung
Die Schichterstellung durch die Pulverauftragungsmethode von Emaillen im elektronischen Feld wird im vollautomatischen Verfahren durchgeführt, das aus fünf Auftragungsvorgängen besteht. In den ersten zwei wird die vorgeschriebenen Schicht der Grundemaille aufgetragen und in den weiteren drei die Deckemailleschicht hinzugefügt. Das Produkt befindet sich auf einem Hängeförderer, und durchläuft so fließend die erwähnten Vorgänge. Die Pulverschichten auf der Oberfläche bilden sich in Folge der Wirkung von Colombokräften. Diese Kräfte sind subtil, sie verfallen nach einiger Zeit und schwächen durch den Ladungsausbruch ab. Die feste Verbindung der Schicht mit dem Untergrundmetall wird durch die Ausglühung bei einer Temperatur von 800 °C erreicht, was in einem Tunnelofen durchgeführt wird.
5. Ausbrennung
Durch die Aufhängung des Produkts, auf dem sich die Emaillepulverschichten aus dem Auftraghängeförderer befinden, wird es in die Glühzone des fortlaufenden Tunnelofens befördert. Hier werden im festgelegten Glühvorgang Reaktionen durchgeführt, die eine feste Verbindung der Grundemaille mit der Produktoberfläche ermöglichen und die ganzheitliche Schicht der sogenannten Grundemaille bilden. Nach der fortlaufenden Abkühlung des Produkts wird es direkt auf der Fördereinrichtung kontrolliert und verpackt.

